Starbucks und JGA ändern was zum Positiven

Unter dem Motto “Ändere was zum Positiven” arbeiten wir ab sofort mit Kaffehausbetreiber Starbucks zusammen.

Jugend gegen AIDS JGA Starbucks

Ab heute ist Starbucks Coffee Deutschland fest an der Seite von Jugend gegen AIDS und unterstützt unseren ehrenamtlichen Einsatz für eine aufgeklärte und tolerante Gesellschaft. Von August bis September werden zunächst in allen Starbucks Coffee Houses in Berlin gemeinsame Plakate zu sehen sein, die auf unser Projekt “Positive Schule” hinweisen. In jedem Coffeehouse haben die Gästen ab sofort die Möglichkeit, unser Projekt mit einer Spende zu unterstützen und so einen konkreten Beitrag zu leisten.

„Von dieser Kooperation sind wir begeistert! Es spricht von großer Wertschätzung, wenn Starbucks Coffee Deutschland eine ehrenamtliche Initiative wie JGA unterstützt.“, sagt  Daniel Nagel, Vorstandsvorsitzender bei Jugend gegen AIDS e.V..

Starbucks District Manager Dirk Klingenberg weiß genau, warum er Jugend gegen AIDS zur Seite steht: “Präventionsarbeit ist so wichtig, wenn man nachhaltig etwas verändern möchte. Sich gesellschaftlich und sozial zu engagieren spielt eine große Rolle bei Starbucks, deshalb freuen wir uns sehr, dass wir Jugend gegen AIDS unterstützen und gemeinsam mit unseren Gästen etwas zum Positiven ändern können.”

Die Berliner Regionalgruppe von Jugend gegen AIDS wird als erste Regionalgruppe direkt an der Kooperation mitwirken und gemeinsame Promo-Aktionen in der ganzen Stadt veranstalten, um auf die neue Zusammenarbeit hinzuweisen. „Wir sind nahezu im gleichen Alter, das verschafft uns einen direkteren, unverkrampfteren Zugang zu den Jugendlichen“, bekräftigt Anna Konopka (Regionalgruppensprecherin) das Projekt. „Die Themen HIV und AIDS sind in der Gesellschaft nach wie vor ein Tabu. Das wollen wir ändern und kämpfen dabei gleichzeitig für ein tolerantes  Miteinander. JGA träumt von einer Gesellschaft ohne Angst und Stigmatisierung  – wir in Berlin werden diese Kooperation mit voller Kraft befördern!”

Wir ändern was zum Positiven – du auch?

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Ziehung der Gewinnerlose der Tombola

So endet die diesjährige Abiballsaison. Hier ein kurzer Abriss.

Jugend gegen AIDS JGA

Dieses Jahr hat Jugend gegen AIDS bei seiner jährlichen Tournee über deutsche Abibälle das erste Mal eine überregionale Verlosung organisiert. An dieser nahm man bei bei einem Loserwerb von mindestens zwei Stück automatisch teil. Die Gewinner wurden nun bei einem Regionalgruppentreffen in Hamburg ermittelt.

Ein Halbjahresabonnement des Spiegel haben gewonnen:
Marlies Hansen (Husum)
Hanna Schrepfer (Berlin)
Elisabeth Lamprechs (Hamburg)

22 Tage kostenlos mit der Bahn via Interrail durch Europa fahren darf:
Dieter Hering (Süderstapel) mit Begleitung

Über ein Apple iPad darf sich freuen:
Alexander Jacobsen (Bordelum)

Die Gewinner werden selbstverständlich auch persönlich benachrichtigt.
Vielen Dank noch einmal unseren Sponsoren.

Die Abiballsaison 2013 war auch für den Verein sehr erfolgreich. So wurde hier am deutlichsten klar, dass Jugend gegen AIDS ein prosperierender und aktiver Verein ist. So wurden in Köln und Essen erstmals Tombolas mit großartigen Preisen veranstaltet. Jedoch waren unsere alt eingesessenen Regios aus Husum, Hamburg und Berlin nicht weniger erfolgreich. Insgesamt haben wir über 8000 Menschen erreicht und über 20 Abibälle besucht.

Jetzt freuen wir uns speziell auf die noch anstehenden Christopher Street Days und werden natürlich auch von diesen berichten.

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Penisgießmarathon

Die Regionalgruppe in Hamburg hat mit einer einzigartigen Aktion sich auf den dortigen CSD vorbereitet. Und das Wort des Jahres erfunden.

Jugend gegen AIDS JGA

Gips, Alginat, Wasser. Was den einen oder anderen an eine Bastelstunde aus dem Kunstunterricht erinnert, war in der Regionalgruppe Hamburg letzten Samstag Programm. Allerdings waren die Ergebnisse weder Gesichts- oder Handabdrücke, sondern am Ende des Tages standen 122 wunderschöne Gipspenisse, nach dem Abbild eines Dildos.

Über den ganzen Tag hinweg waren Aktive vor Ort und modellierten diese, denn diese sollen beim Christopher Street Day in Hamburg am ersten Augustwochenende für eine großartige Aktion sorgen. Was das genau ist, wird natürlich beizeiten bekannt gegeben.

Abgerundet wurde der 12 Stunden Marathon mit einem Grillabend und einem Sex-Tabu, bei dem es äußerst amüsant zuging. Oder wie würdet ihr Gangbang pantomimisch darstellen?

Zu finden sind wir vom 2. bis 4. August direkt am Jevertower, Stand A20

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“Wir sind. So oder so.” CSD in Köln

Am vergangenen Wochenende setzten wir unsere Tour über die Christopher Street Days der Republik fort! In Köln wartete so manche Überraschung.

Jugend gegen AIDS JGA Christopher Street Day CSD AIDS ist nicht schwul

Jugend gegen AIDS ist gefühlt schon seit seiner Gründung regelmäßig auf den Christopher Street Days dabei gewesen. Für unsere gerade erst im April gegründete Regionalgruppe war es jedoch der Erste. Und auf Anhieb sind 15 gut gelaunte Mitglieder die Parade mitgelaufen und haben viele der 900.000 Teilnehmer erreicht. Die Strecke führte dieses Jahr am Rhein entlang und die 30°C verbesserten die Stimmung natürlich nur noch weiter. Wieder einmal wechselten riesige Mengen an Kondomen, Flyern und extra für die CSDs designte Sticker den Besitzer.

 

Das Thema der Parade war “Wir sind. So oder so.” Diese sehr existentielle Erkenntnis ist auch nicht nur auf Homo-, Bi- oder Transsexuelle anzuwenden, sondern genauso auf HIV-Positive. Die Devise war gegen Diskriminierung und für Offenheit zu werben und sich dabei von seiner besten Seite zu präsentieren. Genau das taten wir und können daher auf einen erfolgreichen CSD 2013 in Köln zurückblicken.

 

Als dann nach getaner Arbeit um 20:00 des selben Tages die Tagesschau lief, war ein manches Mitglied der Regio-Gruppe Köln überrascht sich auf dem Bildschirm wiederzufinden. So warf für diese kurze Zeit jeder ARD-Zuschauer einen Blick auf unsere “AIDS ist nicht schwul”-Tanktops. Diese sind neuerdings auch im Shop zu finden.

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Flyern, diesmal interkulturell

Im inzwischen coolen Kreuzberg war unsere Regionalgruppe Berlin auf dem Bergmannstraßenfest aktiv. Regiosprecherin Anna Konopka (Mitte) berichtet:

Jugend gegen AIDS JGA

Berlin platzt kulturtechnisch aus allen Nähten. Zwischen Bergmannstraße und Chamissoplatz fanden sich vom 28.-30. Juni neben Köstlichkeiten aus aller Welt, mehrere Bühnen und Informationsstände. Die Regionalgruppe Berlin war auch wieder mit dabei. Mit dem Ziel auf vielen Straßenfesten im Berliner Raum präsent zu sein und so die bundesweite Arbeit von Jugend gegen AIDS e.V. auch in der Bundeshauptstadt bekannter zu machen, wurden die regionalen Mitglieder mit “Save your Dreams”-Flyern ausgestattet und auf die Besucher losgelassen. Mehrere Tausend Flyer fanden einen neuen Besitzer. Zwischen Gesprächen mit interessierten Straßenfestbesuchern und Fragen zur aktuellen Kampagne gelang es uns so die Besucher zum Nachdenken und eigenen Reflektieren anzuregen.

Schönstes Zitat an diesem Wochenende: “Gelebte Toleranz beginnt eben doch bei jedem Einzelnen.”

Wir freuen uns auf die kommenden Straßenfeste im Berliner Raum :)

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Staatsakt für Rudolf Brazda

Wir besuchten die Gedenkveranstaltung für den Träger des Rosa Winkels und Inhaftierten im KZ Buchenwald.

Jugend gegen AIDS JGA Rudolf Brazda

Am 23. Juni lud die Staatskanzlei Erfurt ins Deutsche Nationaltheater, um dem letzten schwulen Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald zu gedenken. Unsere Vorstandsmitgleider Daniel und Fridtjof folgten der Einladung und fuhren nach Thüringen.

Rudolf Brazda wurde aufgrund seiner Homosexualität 1941 deportiert worden und war bis zur Befreiung durch die Amerikaner 1945 zur Zwangsarbeit verpflichtet. Auf die Perversion, einen Menschen seines Lebensstils wegen jahrelang gefangen zu halten, muss nicht hingewiesen werden. Jedoch hat die Geschichte Brazdas auch immer noch eine aktuelle Komponente: Er war ein Kämpfer für ein freies und selbstbestimmtes Leben. Aus dem Grund ist es wichtig Personen wie seiner zu erinnern. Noch immer werden sowohl Homosexuelle, als auch HIV-Infizierte ausgegrenzt. Gerade letztere werden im Alltag oft mit Ablehnung und Unverständnis anderer konfrontiert. Sie leiden unter dem Stigma der Infektion.

Während der Veranstaltung sprach unter anderem die amtierende Bundesjustizminsisterin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Diese betonte besonders den Aspekt der Toleranz. Und wir finden auch: Nur wenn wir tolerant sind, können wir unsere Gesellschaft lebenswerter gestalten.

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