Award für JGA und Köln Bonn Airport

Gemeinsam mit dem Köln Bonn Airport gewinnen wir den Airport Media Award

Jugend gegen AIDS JGA Köln Bonn Airport Airport Media Award AMA

Anlässlich des Christopher Street Day in Köln wurde im Terminal 1 des Köln Bonn Airport die Aktion „Tor der Toleranz“ gestartet. Auf Bannern, Leuchtreklametafeln und der großen Videowand des Terminals warben der Flughafen und die Jugendinitiative „Jugend gegen AIDS“ für den diesjährigen CSD unter dem Motto  „Celebrate Your Life. Protect Yourself. Welcome to Christopher Street Day Cologne“. Die ehrenamtlichen Jugendlichen begrüßten die ganze Woche über ankommende Fluggäste mit Freude und Offenheit am Tor der Toleranz.

Auszeichnung AMA Airport Media Award der Initiative Airport Media

Die Aktion wurde als Monatssieger Mai des Public Votings gekürt. Auf der Internetseite des AMA Airport Media Award konnten Nutzer über ihre Favoriten abstimmen, sodass sich letztendlich rund 2500 Menschen für das „Tor der Toleranz” entschieden. So viele Stimmen wurden in der Geschichte des Awards noch nie für eine Kampagne abgegeben. Ein klares Zeichen also, dass sich die Nachricht einen Platz in den Köpfen und Herzen der Menschen erkämpft hat und somit auch eine Auszeichnung verdient hat.

Die Aktion stand unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Zur Eröffnung freute sich Staatssekretär Thorsten Klute über diese lebensbejahende und für unsere Gesellschaft wichtige Botschaft: “Toleranz und Offenheit sind ein Zeichen von Stärke. Das Tor der Toleranz macht hier schon beim Ankommen klar: NRW ist ein offenes Land, ein starkes Land.“

Auch Flughafenchef Michael Garvens freut sich über die Auszeichnung: „Es ist großartig, dass unsere Botschaft auf so viel Resonanz stößt. Das zeigt, dass wir goldrichtig damit lagen, gemeinsam mit Jugend gegen AIDS eine solch wichtige Aktion durchzuführen.”

Daniel Nagel, Vorsitzender des Vereins „Jugend gegen AIDS“, freut sich über die bislang einmalige Aktion am Airport. „Für Jugend gegen AIDS, die einzige jugendliche Selbstinitiative zum Thema Aufklärung, war die gemeinsame Aktion mit dem Flughafen Köln/Bonn eine großartige Möglichkeit, viele Menschen mit einer Botschaft zu verbinden. Wir wollen Hemmschwellen senken und Vorurteile abbauen. Es ist großartig zu sehen, dass die Botschaft so gut ankommt und wirkliche Veränderung anstoßen kann. JGA dankt allen Unterstützern die der Aktion ihre Kraft verliehen haben. Nicht zuletzt natürlich dem Köln Bonn Airport, der die Aktion erst möglich gemacht hat.”

Gestaltet wurde die Kampagne in Zusammenarbeit mit der Hamburger Agentur Deepblue Networks.

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Peers in Halle zertifiziert!

In Halle wurden frische Peers für Positive Schule zertifiziert

Jugend gegen AIDS JGA Projekt Positive Schule PPS

Die Regionalgruppe Halle ist stolz, dürfen ihre Mitglieder doch nun von sich behaupten, dass bei ihnen die erste Peer-Zertifizierung von JGA durchgeführt wurde. Am 17. Juli, also einen Tag bevor es für die Hallenser in die wohlverdienten Ferien ging, erhielten fünf Mitglieder ihr Peer-Zertifikat und können sich nun als Peer-Educator bezeichnen. Das heißt, sie haben sowohl den theoretischen Teil der Peer-Ausbildung in Form eines mehrtägigen Seminars, als auch den praktischen Teil á 3 Workshops in den Schulklassen absolviert.

Unsere Peers tragen die Vision einer vielfältigen und aufgeklärten Gesellschaft in die Klassen und schaffen die Basis für Veränderungen in den Köpfen der SchülerInnen.

Sie machen Veränderung tatsächlich und setzen sich Tag für Tag dafür ein, ganzheitliche Aufklärung in den Schulen zu verankern. Nur durch sie sind wir in der Lage den SchülerInnen einen Raum zu schaffen, in dem sie jegliches Unwissen äußern können.

Ganz ohne Scham und Peinlichkeit
offen und unverkrampft.

Nach einer kurzen Eröffnung durch den Regiosprecher Franz und die Zertifizierungsverantwortliche Jennifer, erhielten fünf Hallenser Peers ihre Urkunde.
Es ist ein Dankeschön, eine Anerkennung ihrer Arbeit.
Es ist Motivation und Ansporn.

Der anschließende Erfahrungsaustausch der Peers dient zur stetigen Evaluation unseres Aufklärungsprojektes. Die Stimmen unserer Peers sind Gold wert.

„Ich liebe die Arbeit in den Klassen und bin stolz darauf, jedes Mal über mich selbst hinauszuwachsen.“ (Livia, 16 Jahre)

„Vor allen Dingen brauchen wir immer mehr Peers. Also werdet Teil der Bewegung und meldet euch bei Anna.“ (Jennifer, 17 Jahre)

 

Eure Ansprechpartnerin für unser Aufklärungsprojekt Positive Schule

Anna Konopka: anna.konopka@jugend-gegen-aids.de

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Toleranztage an sächsischen Schulen

JGA ist mit dabei! Was wir genau dort getan haben, berichtet der Koordinator des Bundeslands Georg Heyn

Jugend gegen AIDS JGA Toleranztage Sachsen

Der Sommer hat in vollen Zügen Sachsen erreicht, die Sonne strahlt vom blauen Himmel und die Hormone der jungen Sachsen tanzen wild. Umso besser, dass viele Schulen die Chance nutzen, um vor den großen Sommerferien, welche viele Schülerinnen und Schüler neue und intime Erlebnisse bringen werden, nochmal die Themen Vielfalt, Toleranz und Sexualität auf den Plan zu setzen.

So machten sich gleich drei JGA-Aufklärungsteams aus Halle und Leipzig innerhalb von nur zwei Tagen auf den Weg an zwei Schulen in Chemnitz (Gymnasium Einsiedel, André-Gymnasium) und eine Schule in Dresden (Nexö-Gymnasium). An allen drei Schulen fanden sogenannte Toleranztage statt. Bei diesen Projekttagen ging es darum, zu zeigen, dass Sachen und die Welt bunt sind und Vielfalt und Toleranz Werte sind, die von jedem Menschen gelebt werden sollten. Natürlich durften auch die Jugendexperten für Sexualität nicht fehlen und so klärte JGA an jeder Schule fast 50 Interessierte auf. Von Homosexualität, verschiedenen Geschlechterrollen und Diskussionen über das Coming-Out, bis hin zu Fragen über Geschlechtskrankheiten und Sexualität – All das fand in den Workshops seinen Platz

Die Peers hatten viel Spaß und klärten bis zu drei vollbesetzte Klassen nacheinander auf. Wir freuen uns auf Teilnahme, auch in künftigen Jahren. Mit jedem aufgeklärten jungen Sachsen wird das Land ein Stück bunter und mehr von ihnen wissen, wie sie sich und andere schützen können.

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“Küssen gegen Homophobie” belebt den Harz

Auch im Harz hat Jugend gegen AIDS bereits Fuß gefasst und berichtet hier über die ersten Aktivitäten!

Jugend gegen AIDS JGA Küssen gegen Homophobie #Mundpropaganda

Inmitten der in Wahlkampfzeiten von NPD-Plakaten dominierten Region um Ballenstedt startet die Regionalgruppe Harz heute eine große Aktion für eine aufgeklärte und vielfältige Gesellschaft. Bei #Mundpropaganda geht es darum, mit gleichgeschlechtlichen Küssen – auch unter Heterosexuellen – aktiv gegen Homophobie zu kämpfen und Solidarität zu zeigen. Das Motto ist: “Küssen gegen Homophobie”.

Den Nachmittag des 17.7. über wurde die Kampagne auf dem Schulfest des Worterstorff Gymnasiums vor breitem Publikum präsentiert und anschließend den ganzen Tag über durchgeführt. Besucher haben die Möglichkeit, ihr Foto direkt in den sozialen Netzwerken zu teilen, um selbst Botschafter dieser Vision zu werden: Wir alle gemeinsam für eine vielfältige Gesellschaft.

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Christopher Street Day in Köln

Unser Road-Trip zusammen mit Opel über die CSDs des Landes machte natürlich auch in Köln halt. Regionalgruppensprechin Julia Reichwald berichtet.

Jugend gegen AIDS JGA Christopher Street Day CSD Opel Umparken im Kopf

Bereits in der Woche vor dem CSD war in Köln einiges los. Zusammen mit dem Airport Köln/Bonn errichteten wir anlässlich des Christopher Street Days das Tor zur Toleranz. Unter dem Motto „Celebrate Your Life. Protect Yourself. Welcome to Christopher Street Day 2014 in Cologne“ wurde jeder Besucher oder Teilnehmer des CSDs empfangen. Entweder durch eines unser zahlreichen und unübersehbaren Plakate im Ankunftsbereich oder durch das Empfangskommitee der Regionalgruppe Köln/Bonn.

Am Sonntag fand die Woche ihren Höhepunkt in der Parade. Die 3 Opel Adams, welche unser CSD-Motto „AIDS ist nicht schwul“ auf der Motorhaube trugen schon in Reih und Glied aufgestellt, stattete sich jeder JGAler mit Stickern, Postkarten und Kondomen aus. Um 12 Uhr ging es dann auch schon los. Mit guter Laune und lauter Musik wurden die Zuschauer fleißig mit „Rückwärtseinparker“ oder „Abschleppdienst“ beklebt. Es dauerte nicht lange, da hatte nahezu jeder einen Sticker auf dem Shirt. Die Straße wurde kurzerhand zur Tanzfläche, erst recht, als ein kleiner Schauer die heiße Luft abkühlte.

Nachmittags endete die Parade dann in der Nähe des Kölner Doms. Es war ein wundervoller Tag und für viele der erste CSD. Die Tatsache, viele Menschen auf unseren Verein und unsere Arbeit aufmerksam gemacht zu haben, ließ die schmerzenden Füße bald vergessen.

Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

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